Der Teide

Schnee bedeckter TeideDer Teide ist der zentrale Berg auf Teneriffa – und er ist mit 3718 Metern der höchste Berg Spaniens und der dritt höchste Vulkan der Welt. Die gesamte Bergregion inklusive des Hochplateaus „Cañadas“ ist ein Nationalpark und wurden 2007 als Weltnaturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen. Bis auf rund 3500 Metern kann man mit der „Teleférico del Teide“, einer Seilbahn, den Berg „erklimmen“. Für die Besteigung des Gipfels selber ist jedoch eine Genehmigung erforderlich, die man bei der Nationalparkverwaltung beantragen muss. Aber auch von Höhe der Bergstation bietet sich dem Besucher eine wahrhaft schönes Aussicht.

Der Teide ist noch immer aktiv, auch wenn der letzte Ausbruch 1909 war, so bebt auch heute noch die Insel in aller Regelmäßigkeit. Neben dem Teide befinden sich die kleineren Bergspitzen Pico Viejo und Montaña Blanca, die gemeinsam den Vulkankomplex bilden.

Der Teide-Nationalpark hat eine Fläche von knapp 19.000 Hektar und ist einer der meistbesuchten Nationalparks der Welt mit mehr als 2,8 Millionen Besucher pro Jahr.

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Bei den Ureinwohner von Teneriffa, den Guanchen, galt der Teide als mythischer Berg und wurde Echeyde genannt. Nach einer Legende entführte der Teufel „Guayota“ den Gott der Sonne „Magec“ und sperrte ihn im Innern des Vulkans ein. Die Guanchen baten bei ihrem obersten Gott „Achaman“ um Gnade woraufhin ein großer Kampf zwischen „Achaman“ und „Guayota“ entbrannte. „Achaman“ obsiegte und konnte „Magec“ befreien und verbannte den Teufel nun selbst in einem der Krater des Teide – und immer wenn der Teide ausbricht, so heisst es, versucht „Guayota“ sich zu befreien.